Auf unserer Homepage beschäftigen wir uns mit Nachhaltigkeit, Klimawandel und Umweltschutz. Denn dies sind nicht nur Fragen, die junge Menschen heutzutage interessieren, sondern die Themen sind wichtig, um auch in Zukunft ein gutes, sicheres Leben in einer intakten Welt führen zu können.
Es gibt in Köln und Deutschland verschiedene Organisationen, die sich für Umweltschutz einsetzen. Mit einigen hier in Köln auftretenden Organisationen haben wir Interviews geführt. Dies sind der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Attac-Köln und Klima Freunde Köln. Die Interviews könnt Ihr hier auf der Seite lesen.
Darüber hinaus gibt es aber noch viele weitere Organisationen, von denen wir euch hier einige noch kurz vorstellen.
Greenpeace
Greenpeace wurde 1971 in den USA ist eine internationale Umweltorganisation, die mit direkten gewaltfreien Aktionen für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch und Natur und Gerechtigkeit für alle Lebewesen kämpft. Die Organisation ist mittlerweile in 26 Ländern vertreten und in mehr als 55 Ländern aktiv und hat ca. 565.637 Mitglieder. Seit 1980 gibt es Greenpeace auch in Deutschland. Die für ihre Aktionen notwendige finanzielle Unabhängigkeit und politische Durchschlagskraft gewährleisten weltweit mehr als drei Millionen Unterstützer. Um Probleme aufzuzeigen, auf Missstände aufmerksam zu machen und positive Veränderungen einzufordern und herbeizuführen ist für Greenpeace die gewaltfreie direkte Aktion neben anderen Formen der Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiges Mittel. Greenpeace konfrontiert mit gewaltfreien Aktionen diejenigen, die Umweltschäden verursachen oder zu verantworten haben.
Deutsche Umwelthilfe
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DHU) wurde 1975 gegründet. Sie ist politisch unabhängig, als gemeinnützig anerkannt, klageberechtigt und engagiert sich vor allem auf nationaler und europäischer Ebene.
Die DHU setzt sich für nachhaltige Lebensweisen und Wirtschaftsformen ein, die ökologische Belastungsgrenzen respektieren. Gleichzeitig kämpft die DHU für den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Schutz der Naturgüter sowie für den Klimaschutz. Es wird die Auffassung vertreten, dass nur eine auf Effizienz und regenerativen Energien basierende Energieversorgung, eine nachhaltige Mobilität, der verantwortungsvolle Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen sowie die Vermeidung von Abfällen den Erhalt unseres Planeten sichern können.
Die DUH organisiert dabei vor allem Dialogprozesse und Netzwerke. Außerdem sensibilisiert sie nachfolgende Generationen durch Umweltbildungsmaßnahmen für lokale und globale Zusammenhänge. Dabei geht die DUH gezielt auch Kooperationen mit ökologischen Vertretern der Wirtschaft ein. Sie arbeitet auch mit Unternehmen zusammen, die ihre nachhaltige Wirtschaftsweise noch ausbauen wollen und hilft ihnen, dieses Ziel zu erreichen. Durch diese Kooperationen möchte die DUH nachhaltig operierendes Wirtschaften stärken und zerstörerisch wirkendes Wirtschaften zurückzudrängen.
World Wide Fund For Nature (WWF)
Der WWF wurde 1961 gegründet. Seit 1963 gibt es WWF Deutschland. Weltweit hat der WWF bis heute mit insgesamt über 5 Mio. Unterstützern und ca. 324.000 Mitgliedern mehr als 13.000 Schutzprojekte in über 150 Ländern mit rund 7,3 Milliarden Euro finanziert. Ziel der Organisation ist, die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt stoppen und eine Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben. Hierzu gehört auch eine verantwortungsvolle Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen im Zusammenhang mit einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung, also ein umweltbewusster Lebensstil.
Der WWF ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt und engagiert sich in nationalen und internationalen Projekten. Aktuell unterhält der WWF 90 Büros in 40 Ländern und führt 1300 aktive Projekte zum Umweltschutz durch.
Deutscher Naturschutzring e.V.
In dem 1950 gegründeten Dachverband versammeln sich knapp 100 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, Natursportorganisationen, Erzeugerverbände, Stiftungen und Institute, die zusammen knapp elf Millionen Menschen erreichen.
Ihnen gemeinsam ist das Ziel, Natur- und Lebensräume zu schützen, um die Ressourcen unseres Planeten auch für unsere Nachkommen zu bewahren. Gegründet als konstruktiv, kritischer Partner zur staatlichen Instanz fungiert der Dachverband für seine Mitglieder als Koordinator, Vermittler und Vertreter im politischen Bereich.
Auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene setzt sich der DNR für den Erhalt der biologischen Vielfalt, wertvoller Landschaften, unverfügter Räume, Ressourcen- und Klimaschutz und für eine nachhaltige Entwicklung als Leitidee gegenüber dem bisher vorherrschenden ökonomischen Wachstumsmodell ein. Der DNR engagiert sich für eine natur- und umweltverträgliche sowie tiergerechte Landwirtschaft. Er unterstützt eine nach Natur- und Umweltbelangen ausgerichtete Agrar- und Energiepolitik und die Entwicklung nachhaltiger Lebensstile.
Um dieser Ziele zu erreichen, verfolgt der DNR die Orientierung an einer ökologischen Gerechtigkeit, die Umweltschutz und Sozialpolitik zusammendenkt.
Naturschutzbund Deutschland (NABU)
Der Vorläufer des NABU wurde bereits 1899 als Vogelschutzverein gegründet. 1990 wird NABU gegründet. Der NABU gehört zu den größten Umweltverbänden der Bundesrepublik mit mehr als 820.000 Mitgliedern und Förderern. Er verfolgt sowohl politische Lobbyarbeit als auch konkrete Projekte. Themen des NABU sind unter anderem nachhaltige Entwicklung und biologische Vielfalt durch den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt. Aber auch in Bezug auf Klimaschutz ist der NABU aktiv. Er setzt sich aktiv dafür ein, dass die Bundesregierung und die Europäische Union ihr Klimaversprechen, den Kohlendioxid-Ausstoß bis zum Jahr 2005 um 25 Prozent zu verringern, einlösen. Dabei geht es insbesondere um eine umweltgerechte Energieversorgung und umweltverträgliche Verkehrspolitik.
Wichtig ist für jeden, der sich mit dem Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit beschäftigt, dass er sich auch selbst informiert, wie er oder sie beispielsweise vor Ort helfen kann.
Wer in eine Organisation eintreten will, sollte sich auch vorher mit den verschiedenen Möglichkeiten beschäftigen, denn es gibt neben den hier erwähnten noch viele weitere Organisationen, die unterschiedliche Interessenbereiche behandeln, z.B. Schutz von Meeren oder Wäldern.
Weitere Informationen zu allen hier erwähnten Organisationen findet Ihr auf den Webseiten der jeweiligen Gruppe.
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